Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
1. Geltungsbereich, Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Dominique Saile, Saile AI Consulting, Hohenzollernstr. 4/1, 71083 Herrenberg, Deutschland („Anbieter“, „wir“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen („Kunde“).
Unser Angebot richtet sich ausschließlich an diese Kunden. Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB schließen wir auf Grundlage dieser AGB keine Verträge.
Diese AGB gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass wir erneut auf sie hinweisen müssen, sofern der Kunde bei Vertragsschluss wirksam einbezogen wurde.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmen. Dies gilt auch, wenn wir in Kenntnis abweichender AGB Leistungen vorbehaltlos erbringen.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
Wir erbringen Dienstleistungen im Bereich KI-Beratung, KI-Schulungen, Automatisierung und angrenzenden Themen, einschließlich Workshops, Trainings, Seminaren, Beratungs- und Implementierungsunterstützung.
Maßgeblich für den Umfang der Leistungen sind Angebot, Leistungsbeschreibung und gegebenenfalls Projekt- oder Leistungsvereinbarung.
Soweit Leistungen beim Kunden vor Ort oder mit kundenseitiger Infrastruktur erbracht werden, stellt der Kunde die erforderlichen Voraussetzungen (z. B. Räume, Zugang, Hardware und Software, Administratorrechte, Projektverantwortliche) rechtzeitig bereit, sofern nicht anders vereinbart.
3. Vertragsschluss, Angebote, Beauftragung
Die Darstellung unserer Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot. Ein Vertragsschluss über die Website findet nicht statt.
Angebote sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, freibleibend.
Ein Vertrag kommt durch Annahme in Schrift- oder Textform (z. B. E-Mail), Gegenzeichnung, Buchungsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
Bei Projekten können Teilabnahmen, Meilensteine oder Leistungsphasen vereinbart werden.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Ansprechpartner rechtzeitig, vollständig und zutreffend zur Verfügung.
Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender oder mangelhafter Mitwirkung, verlängern sich Fristen angemessen; Mehraufwände können gesondert berechnet werden.
Bei Online-Formaten ist der Kunde für eine geeignete technische Ausstattung der Teilnehmenden (Endgerät, Internetverbindung, Audio und Video) verantwortlich.
Der Kunde ist verantwortlich für die rechtliche Zulässigkeit und Richtigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte und Daten (z. B. personenbezogene Daten, Trainingsdaten, interne Dokumente).
5. Vergütung, Zahlungsbedingungen, Verzug
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht anders ausgewiesen.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
Der Kunde kommt spätestens nach Ablauf der Zahlungsfrist in Verzug. Im Verzugsfall sind wir berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe für Unternehmer zu verlangen. Die Geltendmachung weiterer Schäden bleibt vorbehalten.
Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind; ein Zurückbehaltungsrecht nur, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
6. Stornierung, Terminverschiebung, Ausfall
Stornierungs-, Umbuchungs- und Ausfallregelungen werden projekt- bzw. auftragsbezogen im Angebot, in der Beauftragung oder der Buchungsbestätigung festgelegt. Diese Regelungen gehen diesen AGB vor.
Ist nichts vereinbart, gilt: Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten; darüber hinaus kann die Erstattung nachweisbarer, projektbezogener Aufwendungen (z. B. Reise- und Vorbereitungskosten, externe Lizenzen) verlangt werden.
Bei höherer Gewalt oder Umständen außerhalb unseres Einflussbereichs (z. B. Ausfall von Infrastruktur, behördliche Maßnahmen) sind wir berechtigt, Leistungen zu verschieben oder in gleichwertiger Form zu erbringen (z. B. online statt vor Ort), sofern dies für den Kunden zumutbar ist.
7. Nutzungsrechte, Urheberrecht, Unterlagen
An Konzepten, Schulungsunterlagen, Vorlagen, Methoden, Skripten und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben die Urheber- und Leistungsschutzrechte beim Anbieter, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene interne Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte (auch verbundene Unternehmen) oder Veröffentlichung bedarf unserer vorherigen Zustimmung in Textform, sofern nicht anders vereinbart.
Aufzeichnungen (z. B. von Online-Trainings) dürfen nur nach vorheriger Vereinbarung erstellt oder genutzt werden.
8. Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist, soweit rechtlich zulässig, ausgeschlossen.
Wir schulden keine bestimmte wirtschaftliche oder technische Erfolgswirkung, sofern diese nicht ausdrücklich als verbindliches Ergebnis vereinbart ist (keine Erfolgsgarantie).
Inhalte und Empfehlungen stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar und ersetzen keine individuelle Prüfung durch fachkundige Dritte.
9. Einsatz von KI-Tools
Wir können im Rahmen der Leistungserbringung KI-gestützte Werkzeuge einsetzen (z. B. zur Strukturierung, Ideengenerierung, für Textentwürfe, Analyse oder Automatisierung), soweit dies mit dem Projektzweck vereinbar ist.
KI-Ergebnisse können unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Kunde bleibt verantwortlich für die Prüfung und die Entscheidung über die tatsächliche Verwendung in seinen Prozessen.
Sofern der Kunde uns personenbezogene Daten oder vertrauliche Informationen bereitstellt, erfolgt deren Verarbeitung ausschließlich nach den vereinbarten datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. AVV, TOM, Datenminimierung).
10. Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Vertragserfüllung zu verwenden.
Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die (i) öffentlich bekannt sind, (ii) rechtmäßig von Dritten erlangt wurden, (iii) ohne Pflichtverletzung öffentlich werden oder (iv) aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
11. Datenschutz
Es gelten unsere Datenschutzhinweise, abrufbar auf saile-ai-consulting.de/datenschutz.
12. Änderungen der AGB
Wir können diese AGB ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht (z. B. Rechtsänderungen, technische Anpassungen). Für bereits geschlossene Verträge gelten die bei Vertragsschluss einbezogenen AGB, sofern nicht zwingende gesetzliche Gründe etwas anderes vorsehen.
13. Anwendbares Recht, Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ist unser Geschäftssitz. Wir sind daneben berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
14. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
15. Kontakt
Dominique Saile, Saile AI Consulting, Hohenzollernstr. 4/1, 71083 Herrenberg, Deutschland
E-Mail: dominique@saile-ai-consulting.de
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